29. October 2026

GRÜNE JUGEND fordert für 2027 weniger Arbeitstage in Sachsen-Anhalt

Im nächsten Jahr werden in Sachsen-Anhalt fünf von elf Feiertagen auf ein Wochenende fallen. Die GRÜNE JUGEND Sachsen-Anhalt fordert daher, diese entfallenden Feiertage am jeweils folgenden Montag nachzuholen.

Darlin Höckendorff, Landessprecherin der GRÜNEN JUGEND Sachsen-Anhalt, erklärt: „Die Menschen in Sachsen-Anhalt benötigen Feiertage zur psychischen und physischen Erholung. Gerade angesichts des angespannten gesellschaftlichen Klimas sind sie auf verlässliche Auszeiten angewiesen. Die psychische Gesundheit der Bevölkerung muss Vorrang vor den Profitinteressen einzelner Unternehmen haben.“

Die GRÜNE JUGEND Sachsen-Anhalt fordert die Landesregierung sowie alle demokratischen Parteien im Landtag auf, möglichst zeitnah Planungssicherheit für 2027 zu schaffen.

Jasper Hitz, Landessprecher der GRÜNEN JUGEND, ergänzt: „In Zeiten von Sozialabbau und Kürzungspolitik braucht es nicht weniger Feiertage, sondern mehr. Deshalb fordern wir, den feministischen Kampftag am 8. März zum zusätzlichen Feiertag zu ernennen. Das Geld dafür ist da, es muss nur besser verteilt werden.“

„Nach jetzigem Stand würden die Menschen nächstes Jahr fünf Tage mehr arbeiten, ohne dafür auch nur einen Cent zu sehen. Dass Friedrich Merz und die CDU das gut finden, überrascht uns nicht. Von einem Bundeskanzler, der den Menschen immer wieder vorwirft, sie seien faul, ist nichts anderes zu erwarten. Wir wollen ein Land, in dem die Wirtschaft für den Menschen da ist und nicht andersherum!“, schließen Höckendorff und Hitz.