Endlich eine angemessene Corona-Strategie in Sachsen-Anhalt

Beschluss der Landesmitgliederversammlung am 13. und 14. November 2021 in Halle (Saale)

Aufgrund stark steigender Covid19-Neuinfektionszahlen fordern wir die endlich 
ein angemessene Corona-Strategie in Sachsen-Anhalt. Dies beinhaltet folgende 
Punkte: einheitliche 2G-Regelung im ganzen Land, eine Impflicht im 
Gesundheitssektor und die Wiedereinführung kostenloser Schnelltests.

Sachsen-Anhalt hat die bundesweit viert-niedrigste Impfquote und gleichzeitig 
eine stark ansteigende Inzidenz. Deswegen brauchen wir endlich ein radikales 
Umschwenken in der Impfpolitik.

Dies erfordert einerseitz Impflichten in Arbeitssektoren mit vulnerablen 
Gruppen, insbesondere im Gesundheitssektor. Zusützlich müssen mehr Anreize fürs 
Impfen durch die Verschärfung der 3G-Regelung hinzu einer landesweiten 2G-
Regelung geschaffen werden. Dass solche Schritte die Impfquote erhöhen können 
haben beispielsweise Länder wie Italien und Frankreich gezeigt. 
Auf der anderen Seite brauchen wir eine viel aktivere und umfassende 
Informationspolitik. Mobile Infoteams sollen vor allem in ländliche Regionen, wo 
die generelle medizinische Versorgung noch immer deutlich schlechter ausgebaut 
ist. Auch in Stadtteile mit höherem Migrationsanteil muss aktiv auf die Bürger 
und Bürgerinnen zu gegangen werden, da nicht-deutschsprachige 
Informationsangebote rund um die Impfung nach wie vor eher wenig ausgebaut sind. 
Impfskepsis ist in groflen Teil durch mangeldes Fachwissen oder Fake-News zu 
begründen. Hier würde eine aktivere Informationspolitik deutlich entgegenwirken.

In Anbetracht von zunehmenden Impfdurchbrüchen und neuen Mutanten fordern wir 
ebenfalls die Rückkehr kostenloser Schnelltests. Dies hat sich als Instrument 
bewährt gemacht und erzeugt zumindest teilweise eine sozial gerechtere Corona-
Politik! Denn auch Menschen aus einkommensschwächeren Haushalten, müssen und 
wollen sich noch regelmäßig testen, ganz unabhänig davon, ob sie bereits 
geiimpft sind. 
Angesichts der 4.Welle muss die Landesregierung endlich reagieren!

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