Friederike Larek

Heimat verdient Perspektive.

Hei, ich bin Rike (sie/ihr). Ich bin 28 Jahre alt, studiere in Halle Jura, Politikwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften und lebe in Burg im Jerichower Land. Geboren und aufgewachsen in einem eher ländlich geprägten Landkreis weiß ich, wie es sich anfühlt, wenn über die Zukunft des eigenen Lebens entschieden wird, ohne dass die Menschen vor Ort wirklich gehört werden.
Ich weiß aber auch, dass Veränderung nicht von allein kommt, sondern entsteht, wenn Menschen den Mut haben, sich einzumischen und Verantwortung zu übernehmen.

Neben meinem Studium habe ich viel in der Gastronomie und im Verkauf gearbeitet. Dort habe ich gelernt, was in der Politik oft zu kurz kommt: zuzuhören. Denn die besten Lösungen entstehen nicht in irgendwelchen Hinterzimmern, sondern im Gespräch mit Menschen, die die Folgen politischer Entscheidungen jeden Tag spüren.

Ich kandidiere, weil ich keine Lust habe, darauf zu warten, bis die Themen meiner Generation in die politische Agenda passen. Ich kandidiere, weil ich mit anpacken will.  Ich kandidiere auch, weil ich aus eigener Erfahrung, im Ehrenamt vor Ort, aber auch durch Freund*innen und Familie weiß, an welchen Stellschrauben es im politischen System oft hakt, wenn es darum geht, Dinge wirklich anzustoßen, zu verbessern und konkret zu verändern.
Wer die Zukunft gestalten will, muss diejenigen mitentscheiden lassen, die in ihr leben werden.
Gerade deshalb braucht es mehr junge Menschen in der Politik, die auch mal unbequem sind, Missstände klar benennen, Fragen stellen und Veränderung nicht nur fordern, sondern auch durchsetzen wollen.

Ehrenamt verdient mehr als Applaus

Ohne Ehrenamt würde in vielen Orten schlicht nichts laufen. Angefangen bei der Freiwilligen Feuerwehr, Jugendangeboten, den Trainer*innen im lokalen Sportverein bis hin zu Kulturprojekten und Dorffesten. Trotzdem bleibt es oft bei warmen Worten und symbolischen Dank. Das reicht nicht! Viele gute Ideen entstehen nicht in großen Gremien, sondern vor Ort, in Jugendklubs, Vereinen und kleinen Initiativen.
Genau dort passiert oft die meiste Bewegung, auch wenn sie selten sichtbar wird.  Ehrenamt braucht verlässliche Strukturen, weniger Hürden und echte politische Unterstützung.
Denn kleine Ideen können große Wirkung entfalten, wenn wir ihnen mehr Bühne und vor allem Entwicklungsmöglichkeiten geben.

Kein Bock auf Leerstand im Kopf

Leerstand gibt es nicht nur bei Gebäuden, sondern auch dann, wenn Menschen das Gefühl haben, dass sich nichts bewegen lässt und wir ihnen gleichzeitig die Voraussetzungen für die eigenen Entwicklung nehmen. Bildung darf nicht an daran scheitern, wo man aufwächst. Viele junge Menschen werden zu wenig darauf vorbereitet, was sie später erwartet oder erst gar nicht richtig erreicht. Gleichzeitig fehlt es an Unterstützung unserer Lehrkräfte und Sozialarbeitenden. Ich will, dass Bildung wieder Bock macht, Fragen stellt und Orientierung und Entwicklungsmöglichkeiten gibt, anstatt Stillstand im Kopf zu hinterlassen.

Ländlicher Raum – but make it cool again

Der ländliche Raum wird oft unterschätzt, dabei steckt hier enorm viel Leben, Kreativität und Energie. Gleichzeitig fehlt es häufig an Sichtbarkeit und moderner Entwicklung, sodass gerade junge Menschen den ländlichen Raum verlassen, gerade hier, gerade in Sachsen-Anhalt und in Ostdeutschland.
Heimat darf kein Ort sein, von dem man wegmuss, um etwas zu erreichen. Ländliche Räume können attraktiv, dynamisch und zukunftsfähig sein, wenn wir sie ernst nehmen und sie dazu machen. Darüber hinaus spielt der ländliche Raum eine zentrale Rolle für Klima- und Umweltschutz. Angefangen bei der Landwirtschaft und Flächennutzung bis hin zu Mobilität und Energie.
Gleichzeitig sind die Folgen der Klimakrise hier oft ganz konkret spürbar. Ich will, dass Klimaschutz nicht als Belastung verstanden wird, sondern als Chance für zukunftsfähige Entwicklung vor Ort. Dafür braucht es Investitionen, gute Konzepte und echte Beteiligung der Menschen vor Ort.

Mitgliedschaften und Ehrenämter

  • BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN & GRÜNE JUGEND seit Ende 2023
  • Co-Vorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreisverband Jerichower Land
  • Co-Sprecherin der bündnisgrünen LAG Feminismus
  • Kandidatin zur Kommunalwahl 2024 für den Stadtrat Burg
  • Sachkundige Einwohnerin im Stadtrat Burg für die „Wir für Burg“-Fraktion
  • Beisitzerin im Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt seit 2026
  • Mitglied im AWO Kreisverband Jerichower Land seit 2024
  • Teamerin im Landesjugendwerk der AWO seit 2024
  • Burger Bündnis gegen Rechts – für Toleranz und Menschlichkeit
  • Mitinitiatorin in der Vereinsgründung „Jemeinsam“ in Burg
  • Deutscher Juristinnenbund e.V.