Jascha Rihm

Alle Macht der Jugend!

Mein Name ist Jascha, meine Pronomen sind er/ihm. Ich bin 26 Jahre alt und seit meinem 18. Lebensjahr aktiv bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der GRÜNEN JUGEND. Derzeit schreibe ich noch meine Masterarbeit im Fach Politikwissenschaft, wobei ich Wähler*innenpotenziale für linkspopulistische Parteien in Deutschland untersuche und dabei den Fokus auf mögliche Potenziale bei Wähler*innen lege, die derzeit rechtspopulistische Parteien wählen.

Nach meinem Abitur habe ich begonnen, mich politisch einzubringen, da ich immer der Auffassung war, dass junge Menschen viel zu wenig in der Politik vertreten werden. Dabei war und bin ich der festen Überzeugung, dass nicht das Meckern im Vordergrund stehen darf, sondern ein Kerngedanke von Politik sein muss, ins Machen zu kommen!

Von Kind an demokratisch

Mitsprache, mitentscheiden und verschiedene Positionen zusammenzubringen, lernen wir nicht erst, wenn wir das 18. Lebensjahr vollendet haben. Kinder, Jugendliche und junge Menschen sollen von Anfang an lernen, dass ihre Meinung wichtig ist und Einfluss darauf hat, wie ihr Lebensalltag gestaltet wird. Wer von Entscheidungen betroffen ist, soll immer ein Mitspracherecht haben. Das beginnt in der Kita, der Schule oder an Freizeitorten, wo junge Menschen unterwegs sind.

Das Aufbrechen stark hierarchisch geprägter Orte wie Kita und Schule, wo die Kinder kaum Mitspracherechte haben, um bei der Gestaltung des Alltages mitzuwirken, kann fördern, dass ihre Meinungen einen Unterschied machen und somit sie weiter an demokratische Strukturen herangeführt werden.

Im Prekariat und trotzdem da – Student*innen-Antifa!

Viele Studierende leben unter der Armutsgrenze oder nahe an ihr, haben einen Nebenjob, um sich das Studium zu finanzieren und bringen sich trotzdem vielfältig in das gesellschaftliche Leben an der Universität, Hochschule und der Orte ein, an denen sie leben. Sie tragen häufig Strukturen, die antifaschistische Arbeit leisten.

Immer wieder wird verkannt, was Student*innen für ihre Umgebung leisten und erwartet, dass sie ihr Studium neben allem anderen möglichst schnell absolvieren, um in die kapitalistische Verwertungslogik reinzupassen. Deswegen setze ich mich für mehr Wertschätzung für studentisches Leben ein: Dazu zählt die einerseits die Streichung der Regelstudienzeit, die Druck aufbaut und andererseits ein existenzsicherndes BAföG!

Mitgliedschaften und ehrenamtliches Engagement

  • Kreisvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Halle (Saale)
  • Kandidat zur Stadtratswahl in Halle (Saale) 2024
  • Sachkundiger Einwohner im Ausschuss „Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung“
  • Ehrenamtliche Betreuung von Kinder- und Jugendfreizeiten